Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit wird in Kooperation mit dem freien Träger AHB-Lichtenberg von unseren drei Schulsozialarbeiter*innen Carina Haering, Sebastian Neugebauer und Felix Kubach von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr umgesetzt.
Der gemütliche, viel frequentierte Treffpunkt (außerunterrichtlicher Bereich) AUB, in welchem die Sozialpädagog*innen stationiert sind, lädt mit vielfältigen Angeboten (Gesellschaftsspiele, Darts, Billard und Tischfußball, Bibliothek) zum Verweilen ein.

Im Prinzip einer „bewegten Pause“ zwischen den jeweiligen Unterrichtsstunden sowie im Rahmen von Freistundenbegleitungen bietet die Sozialarbeit stets aufs Neue animierend Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten. Das Spiel ist immer eine willkommene Gelegenheit, mit Schüler*innen in Kontakt zu kommen, kommunikative Grenzen zu überwinden und darüber eine möglichst tragfähige, vertrauensvolle Verbindung herzustellen. Gleiches gilt für die Arbeitsgemeinschaften (AG ́s), welche von Seiten der Sozialarbeit angeboten werden (Schlagzeug-AG, Boulder-AG, Spiele-AG, „Talk on Walk – das gesunde Leben!“).

Die Schulsozialarbeit dient als Bindeglied zwischen Schüler*innen, Erziehungsberechtigten, der Schule und der Jugendhilfe und ist rechtlich im achten Sozialgesetzbuch verankert. Die Umsetzung des Kinderschutzes, die Schulbesuchspflicht und die Gewaltprävention stellen die drei Grundsäulen der Schulsozialarbeit dar.

Breit aufgestellt – von internen Präventivangeboten, über Kriseninterventionen, bis hin zur Vermittlung von weiterführenden, außerschulischen Hilfen – ist unsere Schulsozialarbeit ein Angebot aus Beratung, Unterstützung und Vermittlung. Sie wird in jeglichen Situationen von Erziehungsberechtigten, Lehrer*innen und Schüler*innen in Anspruch genommen.

Ein ganzheitlicher, präventiver Ansatz, welcher von einer positiven Beziehungsarbeit eingerahmt wird, wird in der methodischen Umsetzung forciert. Grundsätzlich gilt, dass in Deutschland jeder minderjährige Mensch ein Recht auf eine anonyme, kostenfreie Beratung hat: Diese wird hier angeboten.
Um stets passende Beratungs- und Vermittlungsgespräche führen zu können, ist eine gut aufgestellte Netzwerkarbeit von großem Interesse. Die Kontakte zu den betreffenden Jugendämtern, Kliniken, Ärzt*innen, Therapeut*innen, dem SIBUZ und weiteren (sozialen) Einrichtungen im Sozialraum werden durch regelmäßige Netzwerktreffen gepflegt. Der Lebenswelt-orientierte Ansatz, nämlich, die Schüler*innen in ihrem Lebensraum zu begreifen, ist hierbei das erklärte Ziel.
Auch für Hilfeplankonferenzen, Hausbesuche oder zur Begleitung zu verschiedenstenInstitutionen stehen wir gerne und jederzeit zur Verfügung.

Insbesondere zu Themen wie der Ausgrenzung Einzelner, Umgang mit sozialen Medien, Konsum, o.ä. bieten wir verschiedene Projekt(modul)e in Klassen an. Um spezifische Sachverhalte zu durchdringen, werden den Sozialpädagog*innen immer wieder Hospitationen in Lerngruppen durch die Fach- und Klassenlehrer*innen ermöglicht. Die Prävention von ungewünschten Situationen stellt unser höchstes Gut dar, im Zweifel werden Konfliktlösungs- und/ oder Mediationsgespräche angeleitet oder Interventionen durchgeführt. Spezifisch hierfür wird ein Soziales-Gruppentraining für Jungen, in welchem die Teilnehmenden erlernen ihr Selbstbewusstsein, ihre Selbst- und ihre Sozialkompetenz zu steigern, angeboten. Ein Pendant für Mädchen findet parallel dazu statt. Der bewusst gewählte geschlechtsspezifische („Gender“) Ansatz ergibt sich aus der Intimität der Inhalte.

Kontakt:
gutenberg.schulsozialarbeit(@)web.de
(oder telefonisch über das Sekretariat)