Die LeseProfis in Schmöckwitz

Am 16. und 17. September 2019 trafen sich die LeseProfis verschiedener Berliner Schulen im Teikyo-Jugendhotel in Schmöckwitz, um dort unterschiedliche Workshops rund um das Thema „Lesen“ zu erleben und mitzugestalten. Auch die Gutenberg-Schule war durch unsere LeseProfis Nele Petrich (Jg. 8), Mia Wargos, Frederike Schröder, Lucie Schröter (Jg. 9), Moritz Hauer und Justus Pegelow (Jg. 7), Tobias Daust und Jon Hufnagel (Jg 8) vertreten.

Im Fokus standen verschiedene Sprech- und Leseübungen, angeleitet durch eine leidenschaftliche und professionelle Leserin: Tina Kemnitz, Sprechwissenschaftlerin, von tollesbuch.de, die den Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps mitgeben konnte und dabei für jede Menge Spaß und Heiterkeit sorgte.
Anhand des Lesekoffers, verschiedener Sinnesübungen, mitreißender Challenges rund um das Thema Buch und Lesen sowie durch spielerische Begegnung mit Lektüre wurden unseren LeseProfis weiterhin Möglichkeiten aufgezeigt, anderen auf diese vielfältige Weise das Lesen schmackhaft zu machen – eine der Kernideen des LeseProfi-Projekts der Berliner Senatsverwaltung.
Dass Lesen Spaß macht, neue Wege eröffnet, hoch hinausführen kann, weiterbildet, einfach „cool“ ist, spürten die LeseProfis nicht nur im Austausch und in der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten, sie konnten dieses Empfinden auch bei einem Fotoworkshop verbildlichen:

 

Das vielleicht wichtigste Ergebnis der beiden Tage ist, dass die Gutenberg-LeseProfis als Team zusammengewachsen (nicht unerwähnt soll hier der erste Platz bei einem Wettbewerb innerhalb des Workshops bleiben) und so bereit sind für viele, sich an das Projekt anschließende Schritte im Bereich der Leseförderung und -motivierung.

(„LeseProfis“ ist ein eigenständiges Projekt im Rahmen der Begabungsförderung an der Gutenberg-Schule.)

Der Countdown läuft

Montag, 16.09.2019,
noch 10 Tage! Dann ist es so weit: Am Morgen des 27.09.19 werden sich 33 erwartungsfrohe Leute (22 Schüler, 2 Lehrer, 3 Zirkuspädagogen, 6 Eltern) auf dem Lichtenberger Bahnhof treffen, ihr umfangreiches Gepäck zum Bahnsteig schleppen und sich auf die ca. 17 – stündige Zugfahrt nach Baranovici begeben. Die wichtigste Aufgabe ist es, bis Frankfurt alle Gepäckstücke gut zu verstauen. Danach bleibt für die „alten Hasen“ viel Zeit, Erinnerungen auszutauschen, die „Neulinge“ haben Gelegenheit nachzufragen, was sie so erwartet.
Wie es sich für eine zünftige Geburtstagsfete gehört, haben wir nicht nur Süßes im Gepäck, sondern auch eine Reihe von Überraschungen. Neugierig geworden, was sich dahinter verbirgt? Darüber könnt ihr nach unserer Rückkehr lesen. Sonst wäre es ja keine Überraschung mehr.

Aber so viel kann man schon jetzt verraten: Keiner wird unter Langeweile leiden! Es ist immer für Abwechslung gesorgt. Auf dem Plan stehen Sport, Exkursionen, Zirkustraining, Bastelarbeiten, Grillen, Discos, Deutschtag, Süßer Tisch und … und … und. Jede Minute wollen wir für gemeinsame Erlebnisse nutzen. Die Zeit bis zum nächsten Treffen ist lang, September 2020, ganze 12 Monate. Da darf man keine Zeit verschwenden.
Macht es alle gut und verlebt schöne Ferien.
Tschüss bis zum 21.10.19.
Die Molcad`-Fahrer

Faszination Zirkus (cabuwazi)

In der vergangenen Woche feierte Europas größter Kinder – und Jugendzirkus „cabuwazi“ (chaotischer, bunter Wanderzirkus) sein 25-jähriges Jubiläum. Alles begann 1994 mit zwei Einrädern auf dem Hof eines Kreuzberger Wohnhauses. Unterdessen gibt es in Berlin fünf Standorte und viele internationale Verbindungen. Für den 07.09.19 luden Zirkusleitung, Zirkuspädagogen, junge Künstler und unzählige Mitarbeiter und Freunde des Zirkus zu einem beeindruckenden Feuerwerk der guten Laune und zirzensischen Kunst auf den Standort Tempelhof ein. Alle 5 Standorte zeigten Ausschnitte aus ihren speziellen Programmen. Was alle vereint, ist der Ausdruck purer Lebensfreude und der Spaß an dieser nicht ganz alltäglichen Beschäftigung.
Wir haben das große Glück, seit fünf Jahren sehr eng mit dem Zirkus verbunden zu sein. Anlässlich des 15. Jahrestages (2014) unseres „Gomel-Projektes“ baten wir die Zirkusleitung um Unterstützung. Daraus entwickelte sich ein einmaliges vertrauensvolles Miteinander zwischen den „Cabuwazis“ und unserer Schule. Eine Reise nach Molcad und der Besuch der Molcader in Berlin sind ohne die Zirkuspädagogen nicht mehr denkbar. Bereits Wochen vor unserer Anreise sind die „Plätze“ für die Teilnahme am Zirkusprogramm bei den Molcadern sozusagen „ausverkauft“. Ganz „Pfiffige“ versuchen immer wieder, sich in die Zirkusgruppe „einzuschmuggeln“. Das Engagement der Zirkuspädagogen hat unser Projekt sehr bereichert, hat eine neue Etappe in unserer Projektarbeit eingeleitet. Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar.

Wir danken allen „Cabuwazis“ sehr herzlich für eine emotionale Geburtstagsgala und wünschen , dass der Zauber der Manege auch in den nächsten 25 Jahren vielen Kindern und Jugendlichen die Chance bietet, ihre Freizeit sinnvoll gestalten zu können.
Danke und alles Gute!
U.G. („Gomel-Team“)

Sensationen beim Berliner Staffel-Finale

Am Mittwoch, den 11.09.2019 versammelten sich wieder die besten zwei Staffeln aller Bezirke, um den Berliner Meister zu küren. In den letzten Jahren haben wir mit Platz 3, Platz 4 und Endlaufteilnahmen die Erwartungen an unsere Staffeln absolut übererfüllt. Eine Bestätigung dieser Leistungen wäre großartig gewesen. Was aber in diesem Jahr passiert ist, kann man nur mit sensationell beschreiben.
Über 4x100m im Wettkampf III gingen Lara Schmidt, Cecile Vogeler, Lilly Morgner und Emma Kohl an den Start. Leon Rühe, Maximilian Drewetzki, Niklas Herter und Noah Obong starteten im Wettkampf II. Beide Teams verpassten trotz toller Leistungen in einem sehr stark besetzten Starterfeld die Endläufe. Die Jungen wurden zwar in ihrem Vorlauf Zweite, erreichten aber das Finale der acht zeitschnellsten Staffeln nicht ganz.

Die Mädchenstaffel im Wettkampf II (Lucienne Sander, Siree Jallow, Chiara Krämer und Lilli Beutler) zeigte schon im Vorlauf mit der 4. besten Zeit, dass man mit ihr rechnen muss. Im Endlauf bestätigten die Vier nicht nur Ihre tolle Leistung, sondern es gelang auch der Sprung auf das Podest. SENSATION Nr. I
Das war aber noch nicht alles. Fabian Ritter, Fynn Grießig, Moritz Tschauder und Ole Kabitsche liefen im Vorlauf des Wettkampfs I mit grandiosen 46,7s die schnellste Zeit und schraubten damit die Erwartungen natürlich wahnsinnig hoch. Sie legten im Endlauf nochmals eine Schippe drauf. Mit 46,3s waren die Vier an diesem Tag einfach unschlagbar und dürfen sich nun BERLINER MEISTER nennen. SENSATION Nr. II

Es gibt einige, die können einfach nicht genug bekommen. Lilli Beutler wollte sich nicht mit 2x100m in den Beinen und einer Medaille um den Hals zufriedengeben. Man kann danach auch noch 800m laufen. Neben Ihr stellten sich auch Laura Manthey und Charlotte Pfau in der 3x800m Staffel dieser gnadenlosen Disziplin. Alle drei Läuferinnen zeigten eine tolle Vorstellung. Sie gingen mutig an, leisteten Führungsarbeit, kämpften bis zum letzten Meter mit jeweils grandiosem Endspurt. Sie verbesserten Ihre Zeit von den Bezirksmeisterschaften nochmals um 10s auf 8:19 min und am Ende hieß es Platz 2 für die 3x800m Staffel der Gutenberg Schule. SENSATION Nr. III
Allen Teilnehmern gratulieren wir zu diesen tollen Erfolgen.

Ein großer Dank geht auch an die Ersatzläufer und insbesondere Herrn Rudloff für die super Vorbereitung.

Super Leistungen bei den Staffel- Bezirksmeisterschaften

3 Bezirkssieger, zweimal Platz 2 und zweimal Platz 3, alle Mannschaften in den Endläufen– das ist die Ausbeute der Gutenberger Staffeln.
Im Wettkampf III schafften die Jungen (Bilal Chehibi, Lucien Neidt, David La, Marc Kappe) den Einzug in die Endläufe und belegten dort Platz 5.
Beide Mädchenstaffeln zogen in den Endlauf ein. Team I mit Lara Schmidt, Cecile Vogeler, Lilly Morgner und Emma Kohl mussten sich in einem Wimpernschlagfinale mit Platz 2 begnügen und qualifizierten sich damit aber für das Berlin – Finale. Unserer zweiten Staffel (Anastasia Thiele, Emma Keudel, Maria Schroh und Lena Pham) gelang ebenfalls der Sprung auf das Podest.
Tolle Rennen konnten wir im Wettkampf II verfolgen. Alle vier Gutenberger Teams zogen in die Endläufe ein. Die erste Mädchenstaffel (Lucienne Sander, Siree Jallow, Chiara Krämer und Lilli Beutler) gewannen ihren Finallauf souverän mit einer grandiosen Zeit von 54,1 sec. Damit haben sie selbst die Erwartungen für das Berlin-Finale in der kommenden Woche sehr hoch geschraubt. Team II ( Arwen Pingel, Yuma Decker, Geraldine Cywinska, Lina Barnowski und Bentje Jäkel) belegt in einem stark besetzten Endlauf einen beachtlichen 5. Platz.
Die Jungenstaffeln gewannen ihre beiden Vorläufe. Leon Rühe, Maximilian Drewetzki, Bastien Wolff und Noah Obong konnten auf der Zielgerade das Rennen für sich entscheiden. Damit sind sie nicht nur Bezirksmeister, sondern starten auch in der nächsten Woche im Berlin-Finale. Robert Schmidt, Jonas Brandenburger, Nam Tran und Niklas Herter kamen nur wenige Zehntel dahinter durchs Ziel und belegten Platz 3.

Im Wettkampf I waren unsere Staffel ein wenig vom Pech verfolgt. Während unsere Mädchenstaffel (3. im Berlin-Finale des letzten Jahres) aufgrund eines Trainingsunfalls leider nicht an den Start gehen konnte, lag unser Team I der Jungen (Fabian Ritter, Fynn Grießig, Moritz Tschauder und Ole Kabitsche) bis zum letzten Wechsel uneinholbar auf Siegeskurs. Leider misslang die letzte Staffelübergabe und die Staffel schied aus. Luis Krienke, Paul Hecke, Dennis Rach und Toni Lerch liefen mit der 2. Mannschaft auf Platz 2.
Zum Abschluss lieferten unsere Mädchen der 3x800m Staffel nochmal eine tolle kämpferische Leistung ab. Mit über 40 Sekunden Vorsprung konnten Doppelstarterin Lilli Beutler, Laura Manthey und Charlotte Pfau den Sieg für sich verbuchen. Auch diese drei werden in der nächsten Woche im Berlin-Finale angreifen.
Wir gratulieren allen Teilnehmern und freuen uns auf die kommende Woche.

Tage der offenen Tür 2019/20

An unseren Tagen der offenen Tür möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, unsere Schule näher kennen zu lernen. Am Dienstag, dem 03.12.2019, beginnen jeweils um 16:00, 17:00 und 18:00 Uhr Einführungsveranstaltungen, in denen Sie alles Wichtige über die Gutenberg-Schule und ihre Besonderheiten bezüglich des Schultyps erfahren. Darauf folgend werden Lehrer Führungen durch unsere Fachbereiche anbieten, in denen Sie noch weitere wissenswerte Dinge in Erfahrung bringen können.
Für Interessenten der gymnasialen Oberstufe findet eine Informationsveranstaltung um 17:30 Uhr statt.
Der 2. Tag der offenen Tür findet am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, ebenfalls mit den Einführungsveranstaltungen jeweils um 16:00, 17:00 und 18:00 Uhr statt.
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie in unserer Schule begrüßen dürfen.

Schulfest 2019

Unser diesjähriges Schulfest fand am 17.06.2019 bei gutem Wetter und prima Laune statt! Viele Sportarten, von Stiefelweitwurf bis Rollerfußball, weckten den Ehrgeiz der 7. und 8. Klassen. Die Abiturstufe organisierte die tollen Stände. Für hungrige Wettkämpfer gab es leckere Bratwurst und unsere Schulband überbrückte die Zeit zur Auswertung der Punktetabellen mit ihrem professionellen Musikprogramm. Die Siegergruppen erhielten anschließend vom Gutenberg- Verein leckere Preise.

Ein Unterrichtstag im Europäischen Haus in Berlin

Am 27. Mai 2019 haben der Geo-Grundkurs mit Herrn Mais und der Geo-Leistungskurs mit Frau Klauke eine Exkursion in das Europäische Haus Berlin am Brandenburger Tor unternommen.
Wir waren zunächst in einer Nachstellung des Europäischen Parlamentes in einem 360° Kino. Dort haben wir selbst Teil dieses Parlamentes sein können.
Unsere Aufgabe war es, das neue Gesetz „Kostenloses dreiwöchiges Interrailticket für 18jährige“ zu diskutieren und darüber abzustimmen. Wir haben uns innerhalb unserer Partei intensiv beraten und anschließend im Plenum unsere verschiedenen Standpunkte deutlich gemacht. Abschließend haben wir darüber abgestimmt und sind zu einer Einigung gekommen. Danach machten wir uns auf den Weg in einen anderen Raum des Hauses und erfuhren dort in Form eines Vortrages mehr über die Entwicklung, den Aufbau und die Aufgabenbereiche der EU.
Zum Schluss sind wir in die „Erlebniswelt Europa“ gegangen und konnten dort unser Wissen über die EU spielerisch testen. Durch das Planspiel zur Arbeit des Europäischen Parlaments haben wir einen guten Einblick in die Funktionsweise dieses Gremiums erhalten.

Noemi Luther, Jahrgang 12

Die Gutenberg-Schule hat abgestimmt!

Es liegt eine ereignisreiche Wahlwoche hinter uns. Vom 21.05.-24.05.2019 fand an der Gutenberg-Schule die Juniorwahl anlässlich der Europawahl statt. Alle Schülerinnen und Schüler konnten das Grundrecht des Wählens und den damit verbundenen Wahlgang direkt miterleben und mitgestalten. Hierzu wurden im Geschichts- und Politikunterricht auch die fachlichen Grundlagen gelegt. So standen über viele Wochen die Wahlen zum Europäischen Parlament im Fokus des Unterrichts. Am 21.05. eröffnete die Bundesfamilienministerin (Dr. Franziska Giffey) in unserer Schule offiziell die deutschlandweite Juniorwahl. Jener Besuch bot den teilnehmenden Schülern*innen einen authentischen Kontakt mit der Politik. Auf der Seite des Ministeriums findet man hierzu einen entsprechenden Artikel: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/mit-juniorwahl-jugendliche-fuer-politik-begeistern/136172.

Die Ergebnisse unserer Schule wurden auch auf der Hauptseite der Juniorwahl (http://www.juniorwahl.de/) veröffentlicht. Hier können Interessierte die Ergebnisse der anderen teilnehmenden Schulen einsehen.

Ergebnisse der Juniorwahl:

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Schülerinnen und Schüler der SEK II, an die Kollegen*innen des Fachbereiches Gesellschaftswissenschaften, welche in den Freistunden und Hofpausen das Wahllokal besetzt hielten und an Frau Bernhard für ihre spontane Unterstützung. Wir haben uns auch sehr über die vielen Freiwilligen gefreut, welche die Auszählung am Freitag mitgestaltet haben. Hier waren es die Schüler*innen der SEK I und II, die sich gemeinsam engagierten. Herrn Zink, Herrn Rühl und Herrn Völker sei für Ihren Einsatz im Rahmen der Podiumsdebatte nochmals herzlich gedankt.

70. Jahre Grundgesetz auf unserem Schulhof

Die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Politik von Herrn Hirsch haben am 23.05.2019 den 70. Geburtstag des Grundgesetzes zum Anlass genommen, um auf dem Schulhof ca. 300 Grundgesetze zu verteilen.

Der folgende offene Brief soll an dieser Stelle nicht vorenthalten werden:

„Wie viele von euch wahrscheinlich mitbekommen haben, hat am Donnerstag den 23. Mai 2019 das deutsche Grundgesetz seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass haben wir, der Politikgrundkurs 12, in der ersten Hofpause das Grundgesetz an die Schülerinnen und Schüler der Gutenberg-Schule verteilt und sind mit ihnen ins Gespräch gekommen.

Im Allgemeinen konnten wir ein großes Interesse von euch wahrnehmen und wir hoffen, dass ihr euch weiterhin mit Politik und eurem Grundgesetz auseinandersetzt. Hoffentlich haben alle ein Grundgesetz abbekommen, die eins haben wollten!“

 

Schülerinnen und Schüler des Grundkurses 12.6

Unterricht am anderen Ort – Der Profilkurs Geschichte besuchte das Lutherdenkmal an der Marienkirche

Da steht er nun vor der Marienkirche, eingerahmt vom Fernsehturm und dem Neptunbrunnen, eingebettet in den lärmenden Verkehr der Großstadt, be- und missachtet von den vorbeiziehenden Passanten, aber immer noch energisch und kraftvoll streckt er uns die Bibel entgegen. Es ist die Aufforderung des Reformators, sich seinen Ideen nicht zu verschließen, das Ambivalente, das Antithetische des Denkens auch als Chance zur Auseinandersetzung zu begreifen. Unterricht am anderen Ort sollte es werden, es wurde vor allem ein Dialog, ein Zwiegespräch zwischen einem Denkmal und denen, die es analysieren. 90 Minuten verbrachten die Schüler*innen des Profilkurses Geschichte vor dem Lutherdenkmal an der Marienkirche, um es zu analysieren, zu hinterfragen und über die Zukunft des Denkmals an jenem Ort zu diskutieren.

Den Lernenden fiel auf, dass Martin Luther mittlerweile allein an jenem Standort weilt, da die ursprüngliche Denkmalanlage (errichtet 1895) den Zweiten Weltkrieg nicht überlebt hat. So wurden die Denkmäler von Philipp Melanchthon und Co für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen. Auch das Lutherdenkmal selbst ist übersäht mit Einschusslöchern und Spuren von Granatensplittern. So erlebten die Schüler*innen, dass jenes Monument nicht nur die Geschichte der Reformation transportiert, sondern es gleichsam ein Spiegelbild der verschiedenen Epochen darstellt. Dass die Errichtung eines neuen Denkmalensembles angedacht ist, wurde ebenfalls mit Neugierde diskutiert. So sollen die Worte Dietrich Bonhoeffers den Rahmen für den neuen Erinnerungsort bilden. „Nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.“ Diese von Bonhoeffer in der Gefangenschaft verfassten Gedanken definieren den Ort neu, bieten neue Impulse für eine kritische Auseinandersetzung mit Martin Luther. Dass am 13.04.1964 der amerikanische Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King in der gegenüberliegenden Marienkirche inmitten des Kalten Krieges predigte, lässt erahnen, welches erinnerungskulturelle Potenzial sich an jenem Ort verbirgt. Luther der fromme Rebell – Dietrich Bonhoeffer der tapfere Widerstandskämpfer und Martin Luther King der unerschrockene Bürgerrechtler – an diesem Platz vor der Marienkirche könnten sie aufeinandertreffen. Und so geriet der Besuch des Lutherdenkmals zu einer Spurensuche, zu einer nachhaltigen und multiperspektivischen Begegnung mit der Geschichte.
[R.E.]

„Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen,
nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen,
nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.
Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens,
nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen,
und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen.“

(Dietrich Bonhoeffer/ Quelle: https://www.luther2017.de/reformation/und-gesellschaft/muendigkeit-
freiheit/dietrich-bonhoeffer-stationen-der-freiheit/index.html, Zugriff am 19.05.2019.)

Nachlese zur Podiumsdebatte anlässlich der bevorstehenden Europawahl

„Mehr Europa heißt mehr gelebte und geeinte Vielfalt.“ (Joachim Gauck,Bundespräsident a.D.)

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl kamen am 08.05.2019 Politiker*innen verschiedener Parteien zusammen, um lebendig und leidenschaftlich über Europa und die bevorstehenden Wahlen zu reden. Thelma und Timo aus der 12. Klasse führten unaufgeregt und gut vorbereitet durch die knapp achtzigminütige Diskussionsrunde. Hannah Neumann (Bündnis 90/Die Grünen), Malte Fiedler (Die Linke), Dominique Hill, (FDP), Danny Freymark (CDU) und Arturo Winters (SPD) hatten sich an jenem Nachmittag für die Schüler*innen des 12. Jahrgangs Zeit genommen und gaben ihnen von Anfang an das Gefühl, ihre Fragen ernst zu nehmen. Die beiden Moderatoren stellten u.a. Fragen zum Klimawandel, zur Bewegung Fridays for Future, zu den deutschen Waffenexporten oder zu den Artikeln 13 und 17 und lösten damit eine abwechslungsreiche Diskussion aus. Die anwesenden Kandidat*innen legten differenziert ihre jeweiligen Positionen dar, nicht ohne auch den einen oder anderen Seitenhieb für die parteipolitische Konkurrenz parat zu haben. Wir danken den Vertreter*innen der Parteien für ihre Bereitschaft, sich der Diskussion zu stellen.

Einige Schüler*innen traten im Anschluss an die Debatte noch in ein Vier-Augen- Gespräch mit den Kandidat*innen. Motiviert zum Wählengehen waren nach dieser Podiumsdebatte sicherlich alle Anwesenden. Vielleicht sprang auch der politische Enthusiasmus auf einige Schüler*innen über und vielleicht stellt dies auch den Auftakt dar, um sich noch stärker einzumischen, ob in einer Partei, in einem Verein oder eben in der Schule. Die Demokratie braucht engagierte Demokrat*innen, Europa benötigt eine aktive und wachsame demokratische Jugend.

Hinweis! Vom 21.05.-24.05.2019 findet an unserer Schule die Juniorwahl anlässlich der Europawahl statt. In dieser Woche werden wir nachhaltig über Europa diskutieren und vor allem über die Wahlen zum Europäischen Parlament. Dann setzen wir als Gutenberg-Schule den deutschlandweiten Startschuss für 2.753 teilnehmende Schulen. Hierzu erwarten wir auch prominenten politischen Besuch, nämlich die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.

R.E.
i.A. des Fachbereiches Gesellschaftswissenschaften

Dankeschön

Wir, das sind Frau Wolter, Frau Breske und Frau Burck, möchten uns für die tatkräftige Unterstützung am Samstag, den 04.05.2019 bei allen Mitstreitern bedanken.
Unserem Aufruf zum Arbeitseinsatz auf dem Schulhof und im Schulgarten folgten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, b, d, 8c und 10c, Eltern und Großeltern, Geschwister, Kollegen und Kolleginnen nebst Kindern, unsere Hausmeister und zwei Mitglieder der Schulleitung.

Hart gearbeitet wurde an der Beeteinfassung auf dem Schulhof. Deshalb gilt unser besonderer Dank allen männlichen Teilnehmern, die hier ein wirklich schweres Projekt hervorragend umgesetzt haben. Aber auch alle anderen MitstreiterInnen haben den ganzen Vormittag Beete vom Unkraut befreit, umgegraben und neue Pflanzen gesetzt, um den Schulhof etwas schöner und bunter zu gestalten und den Bienen im Schulgarten weitere Nahrungsquellen zu bieten.

Unsere Hausmeister haben zum Schluss für das leibliche Wohl gesorgt und gegrillt. Nach getaner Arbeit hatte man auch Hunger und so konnte man in Ruhe noch einmal sein vollbrachtes Werk genießen.

Das Schöne an solchen Einsätzen ist, dass man sehen kann, was man geleistet hat.

Wir hoffen, dass es allen “Gutenbergern” gefällt, was am Wochenende auf unserem Gelände geschaffen wurde.

Leider konnten wir nicht alle Bereiche so schön gestalten und so manches Unkraut hat die Chance, noch richtig groß zu werden, da uns weitere fleißige Mitstreiter fehlten. Aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr, dass man sich diesen einen Tag freihält.

Rückblick auf den Besuch der Gäste aus Belarus 2019

„Für angenehme Erinnerungen muss man im Voraus sorgen.“ (Antoine de Rivarol, französischer Schriftsteller, 1753 – 1801) Gemäß dieser Prämisse bereitete das Gomel-Team in langer Vorarbeit den Besuch der belarussischen Gäste aus Molcad‘ im Jahr des 20. Jubiläums des Hilfs-und Austauschprojektes vor. Die Pläne waren vielfältig und die Umsetzung gelungen. Die 16-tägige Begegnung war äußerst abwechslungsreich und beinhaltete artistische, sportliche, künstlerische, spielerische, geschichts- und medienbildende Projekt- und Programmpunkte. Der Aufenthalt der Gäste in Berlin startete unter einem guten Stern mit einer überpünktlichen Ankunft des Langstreckenzuges am Mittwochabend, den 20. März 2019. Am Tag darauf lernten sich die belarussischen Kinder und ihre Gastfamilien kennen. Der Abend verlief heiter und man gewann den Eindruck, dass die Gastfamilien die Kinder am liebsten direkt mit nach Hause genommen hätten. Dafür sollten sie sich jedoch noch eine Woche gedulden. Doch ein Wiedersehen war bereits zum Benefizkonzert „20 Jahre Berlin – Molcad‘, Hand in Hand“ am 22. März 2019 möglich, einem der großen Höhepunkte.

Am ersten Samstag erlebten die belarussischen Gäste eine neue, aufregende Sehenswürdigkeit der Stadt. Yulia (14 Jahre): „Ich bin noch nie Seilbahn gefahren! Es war so aufregend. Am Witzigsten waren die Kabinen mit durchsichtigem Boden! Und was wir alles auf der Strecke in den Park [Gärten der Welt] alles sehen konnten: Pferde, Reiher, Enten, Kühe. Der Park war unglaublich, wie eine Weltreise. Am meisten beeindruckt hat mich der Balinesische Garten!“ (übersetzt aus dem Russischen).

 

 

Des Weiteren erkundeten Sie am Sonntag gemeinsam mit (ehemaligen) Schülerinnen und Schülern der Gutenberg-Schule die großen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Der Exkursionsleiter Herr Klester vermochte es, das Interesse der Schüler/innen mit spannenden und lustigen Geschichten rund um die Bauten und historischen Persönlichkeiten während der intensiven, dreistündigen Führung auf Russisch aufrecht zu erhalten.

Die Woche darauf wurde es in mehreren Projekten arbeitsintensiv: Die Schüler/innen der 8g verwandelten sich gemeinsam mit den belarussischen Kindern in Zirkusartisten im Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi Kreuzberg . Ein Teil begleitete die Mitschüler/innen als Reporter und verfasste im Rahmen der Gutenberg-Tage einen kleinen Film über das Gomel-Projekt, angeleitet von der Design-und Medienkünstlerin Frau Roepke und ihrer Klassenleiterin Frau Merten. Medial tätig waren auch Schüler/innen der 10e, die in den wenigen Tagen der Projektwoche eine zweisprachige Festzeitschrift anlässlich des 20. Jubiläums des Gomel-Projektes verfassten, unterstützt von Frau Henniger und Herrn Bohm. Dank ihm kam es zudem zu einer Kooperation mit der Jugendseite der Berliner Zeitung. Den daraus entstandenen Artikel über das Gomel-Projekt können Sie hier nachlesen:

“Artikel der Berliner Zeitung

Einen akrobatisch-festlichen Abschluss fand die erste Woche des Schüleraustausches mit der Zirkusvorstellung auf dem Gelände des Zirkus Cabuwazi in Kreuzberg am 29. März. Hier war deutlich zu sehen, dass viele Schüler/innen des Schulinternats Molcad‘ und auch der Gutenberg-Schule bereits Vorerfahrung aus der bisherigen Zirkusarbeit mitbrachten. Denn die Beiträge der einzelnen Zirkusdisziplinen waren auf einem besonders hohen Niveau, wie es innerhalb von nur 4-5 Tagen sonst nicht erreicht werden könnte. Wir danken dem Zirkus Cabuwazi herzlich für die bereits 5 Jahre bestehende Kooperation und hoffen auf Fortführung!

Nach der Zirkusvorstellung begann das Familienwochenende. Über die Eindrücke aus der Begegnung sagen die Gastschwester und Gastmutter Alexandra und ihre Mutter:

In der zweiten Woche des Aufenthaltes lernten die belarussischen Gäste allerhand Neues kennen: Am Montag erkundeten sie die Gutenberg-Schule in Hospitationen verschiedener Fächer, genossen das dankenswerter Weise gesponserte Mittagessen der DLS und tobten sich in Ballspielen in der AG mit Herrn Piechocki aus.

Weitere Erlebnisse in während des Aufenthaltes waren der Ausflug in das Freizeitbad „Schwapp“ in Fürstenwalde, ein Design-Workshop, bei dem die Kinder mit Linolschnitt-Druck Rucksäcke und T-Shirts als Erinnerungsgeschenk bedrucken konnten, ein Kampfsport-Workshop mit Herrn Martin im „Boxtempel“ Weißensee, Bowling, ein Besuch im MACHmit! Museum sowie eine Führung im Naturkundemuseum Berlin.

Nach so einer intensiven, eindrucksreichen Zeit rückte dennoch irgendwann die Abreise entgegen. Die belarussischen Kinder und erwachsenen Gäste bedankten sich am Abschiedsabend von ganzem Herzen und mit besonderen Urkunden und Dankesbriefen. Das Motto des Gomel-Projekts „Wir schenken unseren Kindern ein Lächeln“ wurde hundertfach während des Besuchs erfüllt und eigentlich müsste es heißen „Wir schenken einander ein Lächeln“, denn auch alle Beteiligten der deutschen Seite erfuhren während der Begegnung nicht minder Freude. Der Abschied fiel erwartungsgemäß schwer. Tröstlich ist und bleibt die Rückschau, denn „Erinnerung ist [auch] eine Form der Begegnung“ (Kahlil Gibran).

Allen Beteiligten, die an der Vorbereitung und Durchführung des Besuchs für die Gäste aus dem Schulinternat Molcad‘ mitgewirkt haben, sei herzlich gedankt! Der Dank gilt den involvierten Schüler/innen, den Gastfamilien und anderweitig engagierten Eltern und externen Erwachsenen, dem Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi für die erneut erfolgreiche Kooperation, allen unterstützenden Kolleginnen und Kollegen der Gutenberg-Schule sowie dem Gomel-Team.

Wir danken außerdem allen finanziellen Spendengebern und fördernden Institutionen, ohne die diese Begegnung nicht möglich gewesen wäre:

Teamer- Wannseefahrt 2019

Bei den Seminaren im Rahmen der einwöchigen Wannseefahrt Ende März dieses Jahres haben wir viel Neues gelernt, unter anderem, wie man Konflikten in den Klassen vorbeugt und sie löst. Wir haben viele Spiele kennengelernt, mit deren Hilfe wir den Start für die 7. Klassen erleichtern können und freuen uns, neue Kontakte geknüpft zu haben.
Nun gehen wir mit einem positiven Eindruck zurück an unsere Arbeit als Teamer und starten mit Spaß und Selbstbewusstsein die Vorbereitungen für das neue Schuljahr. Wir werden die gelernten Methoden motiviert anwenden und hoffen, dass diese ihre gewünschte Wirkung entfalten. Wir freuen uns auf ein schönes Jahr und viele Highlights mit dem zukünftigen Jahrgang 7.

Exkursion zu dem Themengebiet Verfassungsorgane

Innerhalb unseres Politik-Grundkurses 12 haben wir am Montag, den 8. April eine Exkursion zu dem Themengebiet Verfassungsorgane gemacht. Zuerst sind wir in das Paul-Löbe-Haus gegangen und haben dort eine Diskussionsrunde mit der Abgeordneten Gesine Lötzsch der Partei „Die Linke“ gehabt. In dieser hat sie uns über ihre Person und ihre Partei informiert, unser Grundwissen getestet und uns die Möglichkeit gegeben ihr Fragen zu stellen. Besonders interessiert haben uns der Einfluss von Demonstrationen, die politischen Schwerpunkte und das Verhältnis zu AfD. Nachdem Frau Lötzsch aufgrund von Zeitgründen gehen musste, hat ihr Büroleiter die Diskussion mit uns weitergeführt und uns unter anderem über den Haushaltsplan, die aktuelle Wohnungssituation und internationale Beziehungen aufgeklärt. Nach dem Gespräch hat uns eine studentische Mitarbeiterin durch das Paul-Löbe-Haus und anschließend durch den Bundestag geführt. Während der Führung hat sie uns spannende Fakten dargelegt. Am Ende konnten wir die Kuppel des Bundestages selbstständig besuchen. Insgesamt hat uns die Exkursion sehr gut gefallen. Es war interessant mal mit einer Politikern zu sprechen und einen realen Bezug zu dem im Unterricht gelernten Wissen zu bekommen.
Autorin: Justine Ney,  Jg. 12

Traditionelle Astrofahrt war wieder erfolgreich

Unsere diesjährige Astro-Exkursion fand in der ersten Aprilwoche statt. Das mit dem Erfolg ist übrigens keine Selbstverständlichkeit. Um mehr als im licht- und luftverschmutzten Himmel Berlins beobachten zu können, braucht man schon eine klare Sicht, keinen Dunstschleier oder gar Bewölkung. Die Insel Usedom bietet statistisch gesehen als sonnenreichste Insel Deutschlands gute Voraussetzungen. Schon bei der Ankunft in Heringsdorf bei schönstem Sonnenschein ging es mit astronomischen Beobachtungen los. In der Volkssternwarte „Manfred von Ardenne“ erlebten wir eine Sonnenprojektion und beobachteten die Venus durch ein Fernrohr. Am Abend trafen wir im Schullandheim Peenemünde ein, unsere traditionelle Unterkunft für die Astro- Fahrten. Bereits die erste Nacht war im wahrsten Sinne des Wortes sternenklar. So konnten wir mit Begeisterung (und sehr wenig Schlaf) gleich zahlreiche Beobachtungsaufgaben der Woche durchführen.
Im Astrounterricht gehen wir auch auf die spannende Geschichte der Raumfahrt ein. Peenemünde gilt als historische Geburtsort der Raumfahrt, da hier erstmalig eine Rakete die Grenze zum Weltraum erreicht hat. Nur muss man wissen, dass dies eine im zweiten Weltkrieg entwickelte Waffe war, die als „Wunderwaffe“ oder auch „Vergeltungswaffe“ für Deutschland noch den Sieg bringen sollte. In der Nachkriegszeit wurde auf Basis der hier stattgefundenen Forschung und Entwicklung die Raumfahrt in den USA und der Sowjetunion vorangetrieben. Die Großmächte rangen um die Vormachtstellung im All. Schließlich gewannen die Amerikaner den Wettlauf mit ihren bemannten Mondlandungen, zuvor hatte stets die Sowjetunion die Nase vorn. Die vielen Facetten dieser ereignisreichen Epoche ergründeten wir hier vor Ort im Historisch-Technischen-Museum, hatten dazu eine umfassende Führung durch die Ausstellung, eine Rundfahrt durch das Gelände der ehemaligen Versuchsanstalt und erstellten zu den erteilten Forschungsaufträgen Vorträge und Präsentationen. Natürlich nutzten wir außerdem die Gelegenheit, weitere in Peenemünde vorhandene Sehenswürdigkeiten wie das U-Boot-Museum und die Phänomenta zu besuchen. Nachdem alle Arbeitsgruppen ihre Themen am letzten Nachmittag der Reise präsentiert hatten, klang die Woche am Lagerfeuer unter dem Sternenzelt aus. Wir haben viel gelernt und tolle, bleibende Eindrücke gewonnen.

Spanienfahrt 2019

Wir die Schüler der Klassen 9a und 9b sind im Zeitraum vom 20.03- 29.03. 2019 nach Benalmadena geflogen.

Die Unterbringung erfolgte in einheimischen Gastfamilien. Diese liebevollen Familien sorgten für kulturelle Einblicke Spaniens wie Essen, Alltag der Spanier und Vieles mehr.
Die Sprachreise gestaltete sich als äußerst lehrreich und man sammelte viele Erfahrungen bezüglich der Verwendung der Sprachen ( Spanisch) im Alltag. Dort haben wir nicht nur Unterricht gehabt, sondern unternahmen auch sehr interessante Ausflüge nach Malaga, Nejas und Mijas. Insgesamt hat uns am meisten der Ausflug nach Malaga beeindruckt, wo wir die Kathedrale und Alcazaba besucht haben.

Danach konnten wir in Gruppen die Stadt auf weitere eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten erkunden. Die Reise war sehr organisiert, beeindruckend, aufschlussreich und lehrreich. Wir würden sie jederzeit wiederholen.

Schülerzeitung der Gutenberg Schule zum 20- jährigen Jubiläum

Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeitung,
in diesem Jahr feiern wir die 20-jährige Partnerschaft mit dem Schulinternat in Molcad’.

Molcad’ ist ein Ort, der zwischen Brest und der belarussischen Hauptstadt Minsk liegt. Alle zwei Jahre sind wir Gastgeber für ca. 20 Kinder aus dem Internat. Besonders freut uns, dass wir in unserem Jubiläumsjahr gerade eine Gruppe aus Molcad‘ für gut zwei Wochen bei uns zu Gast haben. Dass dieses Projekt schon so lange lebt, macht uns stolz und ist vielen Schülern, Lehrern, Mitarbeitern, Eltern und zahlreichen Helfern auch außerhalb unserer Schule zu verdanken. Deshalb an dieser Stelle meinen ganz herzlichen Dank für das hohe Engagement über eine so lange Zeit! Das Motto unseres Projektes lautet: „Wir schenken unseren Kindern ein Lächeln“. Dieses Lächeln, die Dankbarkeit, die wir jedes Mal spüren und dass wir sehen, was unsere Hilfe bewirkt, sind für uns eine große Motivation, diese Partnerschaft auch in Zukunft zu leben.

Gerhard Bethke
Schulleiter der Gutenberg-Schule Berlin

Aufruf zum Frühjahrsputz!

Liebe Schüler, Eltern und Kollegen!

In diesem Jahr lässt sich der Frühling nicht lange bitten! Die angenehmen Temperaturen kitzeln das Grün an die Sträucher, aus der Erde!
Zeit, auch unser Schulgelände wieder auf „Vordermann“ zu bringen!

Am Samstag, den 4. Mai 2019, starten wir unseren alljährlichen Frühlings-Arbeitseinsatz.
Beginn: 9.00 Uhr, wie immer auf dem Schulhof und im Schulgarten.

Diesmal sind folgende Arbeiten geplant:

• Umsetzen und Setzen von Sträuchern und Blumen
• Setzen von Kantensteinen
• Pflegearbeiten

Dankbar sind wir, wenn Gerätschaften, wie z.B. Laubbesen, Schubkarre, Eimer, Arbeitshandschuhe u. ä. mitgebracht werden.

Unsere Hausmeister sorgen wieder für das leibliche Wohl.

Wir freuen uns auf Eure/Ihre Unterstützung.

A. Breske, K. Wolter

Exkursion ins Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und zum Bundesrat im Rahmen des Politiktages

Am Montag, den 04. März 2019 haben die drei Politikwissenschaftskurse Klasse 11 und 12 von Frau Behm das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie den Bundesrat (BR) besucht. Vor Ort wurden wir nett begrüßt und in unsere heutige Aufgabe des Rollenspiels eingeweiht, in dem wir uns mit dem Gesetzgebungsprozess beschäftigt haben. Es ging darum, den Weg vom Referentenentwurf zur Gesetzesinitiative des Bundesministeriums nachzuempfinden. Begonnen mit einer PowerPoint-Präsentation wurden wir an diesen, sowie an das heutige Thema der „Kastration bei männlichen Ferkeln in Deutschland“ herangeführt. Daraufhin wurden wir in acht Gruppen eingeteilt, denen jeweils ein Interessenverband zugeordnet wurde, wie z. B. das Bioland, der deutsche Tierschutzverband oder der Verband der Schweinezüchter. Wir erhielten entsprechendes Arbeitsmaterial und erarbeiteten die kontroversen Positionen der Lobbygruppen zu dem bereits genannten Thema, die wir später in einer Konferenz vertreten sollten. Ziel dessen war es, das Bundesministerium – gespielt von drei Schüler*innen – hinsichtlich eines neuen Gesetzentwurfs zum Thema Schweinekastration zu beraten und die eigene Position bestmöglich zu vertreten, um einen Lobbyerfolg zu erreichen. Schlussendlich verkündete „der Minister“ das Ergebnis in Form einer Gesetzesinitiative. Die von uns gewählten Sprecher*innen beurteilten das Ergebnis auf einer fingierten Pressekonferenz aus Sicht der jeweiligen Interessenverbände.
Nach etwa zwei Stunden begann unsere Pause, in der wir zum Mittagessen in das Restaurant „Der Thüringer“ eingeladen worden sind.
Der zweite Teil des Programms fand im Bundesrat statt. Dort haben wir die Rollen gewechselt und die Position von Delegierten aus den einzelnen Bundesländern eingenommen. Jeweils zu zweit sollten wir den Gesetzesentwurf aus dem BMEL entsprechend unseres Bundeslandes bewerten und gegebenenfalls, zusammengeschlossen mit anderen Bundesländern, Änderungen vorschlagen, über die dann abgestimmt wurde. Unser endgültiger Entwurf lautete:

§ 1 Die Kastration von Ferkeln ist ab dem 1. Januar 2020 nur noch mit Betäubung erlaubt.
§ 2 Die Betäubung der Tiere darf auch zum Zweck der chirurgischen Kastration nur von ausgebildetem Personal durchgeführt werden.
Nach dem Planspiel haben wir noch den Plenarsaal des Bundesrates besichtigt.

Mir hat die Exkursion sehr gefallen. Im Gegensatz zu sonstigen schulischen Exkursionen war diese abwechslungsreich. Schon alleine deshalb, da man sich in die Rolle eines Interessenvertreters und Mitglied des Bundesrates, auch aufgrund der Räumlichkeiten im BMEL und BR, einfacher hineinversetzen konnte. Obwohl ich Rollenspiele eher weniger bevorzuge, habe ich mich nicht unwohl gefühlt. Durch das uns zur Verfügung gestellte Material, war ich mir in meiner Rolle sicher und gut vorbereitet für die Diskussionsrunde. Ich fand das Thema der Ferkelkastration ebenfalls sehr interessant und informativ verpackt. Zudem denke ich, dass das Thema alle betrifft und jeden einzelnen zum Nachdenken über den Fleischkonsum anregt. Des weiteren hat uns die Dame, die uns den Tag über begleitete, bei Unklarheiten unterstützt und diese plausibel erklärt. Sie war höflich und hat versucht, uns das Thema am bestmöglichen nahe zu bringen. Meiner Meinung nach ist es sehr gelungen, uns einen Teil des komplizierten Gesetzgebungsprozesses in Deutschland zu vermitteln und zu veranschaulichen. Nun weiß ich, dass mehr Arbeit dahintersteckt, als gedacht.

Josephine Eggers, 11e

Benefizkonzert 20 Jahre Berlin – Molcad‘ am 22. März 2019

Im Rahmen des Jubiläums unserer 20-jährigen Partnerschaft erlebten wir einen Höhepunkt des Gomel-Projektes unter Anwesenheit unserer belarussischen Gäste. Das professionelle junge Moderatorenteam mit Lucie und Moritz aus der 8. Klasse führte das Publikum durch den Abend. Unsere Schülerinnen und Schüler, die belarussischen Jugendlichen sowie Freunde des Projektes zeigten ihre Talente in einem abwechslungsreichen, starken Programm mit gesanglichen, tänzerischen, instrumentalen,poetischen sowie schauspielerischen Beiträgen in einem kulturvollen Rahmen in den Räumlichkeiten der Christus-Gemeinde Berlin-Hohenschönhausen e. V.
In der Pause genossen die Besucherinnen und Besucher des Konzertes die kulinarischen Köstlichkeiten und begutachteten die zuvor geehrten Schulsieger/innen des Gutenberg- Kunstwettbewerbs zum Thema „Feuer“. Die Einnahmen durch den Eintritt, die Preise für das leibliche Wohl sowie durch Spenden ergaben eine Summe von äußerst erfreulichen 1000 € (Stand nach der finalen Zählung)!
Das Benefizkonzert ist nur durch die Hilfe zahlreicher Unterstützer/innen möglich gewesen. Daher möchten die Schulleitung und das Gomel-Team allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne ganz herzlich danken, d.h. den engagierten Schülern und Schülerinnen, externen Künstlern, den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Freunden des Gomel- Projektes, welche in jeglicher Form zur Vorbereitung und Durchführung des Konzertes beitrugen!

Gutenberg- Tage 2019

„Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“
(Antoine de Saint-Exupèry)

Am Montag beginnen wieder unsere beliebten Gutenberg-Tage. Vom 25.03.-29.03. werden die Klassen in spannende Projektthemen eintauchen und ihre Ergebnisse am Freitag (29.03.) allen anderen Schülern präsentieren. Ob als Ausstellungsobjekt oder als Live- Performance, werden dann sicherlich erneut facettenreiche Produkte dargeboten. Über den Ablauf des Präsentationstages werden die Projektleiter ihre Klassen zeitnah informieren. Neugierig sind wir natürlich auch schon auf die zahlreichen Projektberichte, die demnächst auf unserer Homepage erscheinen werden.
Das Team der Gutenberg-Tage wünscht allen Schülern eine erlebnisreiche Zeit, faszinierende und nachhaltige Begegnungen, intensive Gespräche und viele, viele Lernzuwächse.

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“
(Albert Einstein)

Herzliche Grüße,
das Team der Gutenberg-Tage

Hier befinden sich schon die ersten Beiträge, bitte die jeweilige Klasse anklicken:

Klasse 7a, Klasse7cKlasse 7f,

Klasse 8d, Klasse 8e, Klasse 8f, Klasse 8g,

Klassen 9a und 9b, Klasse 9d, Klasse 9e,

Klasse 10b, Klasse 10c,

Klasse 11b, Klasse 11c,

Gruppe 12.4 und 12.5,

Nicht bloß ein Theaterstück

Wenn ein Theaterstück seit 30 Jahren fest auf dem Spielplan steht und die Nachfrage nach den Karten bis heute ungebrochen ist, dann scheinen die Macher jenes Stückes, den Nerv der Theaterbesucher getroffen zu haben. Volker Ludwig und Detlef Michel ist es zu verdanken, dass dieses Stück 1989 auf die Bühne des Grips-Theaters gebracht wurde. Es trägt den Titel: „Ab heute heißt du Sara – 33 Bilder aus dem Leben einer Berlinerin“. Als Grundlage diente der autobiografische Bericht „Ich trug den gelben Stern“ von Inge Deutschkron. Das Grips-Theater schreibt zum Inhalt des Stückes:

„1933 ist Inge elf Jahre alt, eine aufgeweckte Berliner Göre, die nicht begreifen will, warum sie plötzlich nicht mehr auf der Straße spielen darf. Jüdin in den folgenden Jahren zu sein, das heißt für Inge nicht nur Demütigungen, Übergriffe und Beschränkungen, sondern auch weder Kino noch Tanzsäle zu kennen; heißt erwachsen zu werden, ohne jung gewesen zu sein. »Ab heute heißt du Sara!«, sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge und stempelt ein ›J‹ in ihren Ausweis – ›J‹ wie Jude. Von nun an ändert sich alles im Leben der selbstbewussten Berlinerin. Immer auf der Flucht vor den Nazis macht sie mit ihrer Mutter eine Irrfahrt durch Berlin, von Versteck zu Versteck.“
(Quelle: http://www.grips-theater.de/programm/spielplan/produktion/19, Zugriff am 16.03.2019.)

Am 06.03.2019 besuchte die Klasse 10a im Rahmen des Geschichtsunterrichts jenes Theaterstück. Gebannt verfolgten 27 Schüler die fast dreistündige Inszenierung. Das authentische Spiel der Darsteller, die eindringlichen Gesänge und das durchkomponierte Bühnenbild überzeugten gleichermaßen. Konzentriert beobachteten die Schüler das Geschehen auf der Bühne, schreckten hoch, wenn im Rahmen der Handlung nationalsozialistische Rufe zu hören waren und schienen gleichsam berührt, wie Inge und ihre Mutter vor dem Terror der Nationalsozialisten Zuflucht suchten. Denn dieses Stück erzählt auch die Geschichte der „Stillen Helden“. Jener Personen, die Inge Deutschkron und ihre Mutter ein Untertauchen erst ermöglichten. Es thematisiert ebenso die Geschichte des Über- und Weiterlebens. Inge Deutschkron ist bis heute eine mutige Mahnerin, eine Zeitzeugin, die aufklären möchte. Die Schüler der Klasse 10a waren am Ende des Theaterabends sichtlich bewegt. Wer bewegt ist, der lässt sich auch bewegen, um aus seinem Bewegt-Sein herauszutreten und diese Energie in Aktivismus umzuwandeln. Kein Wegducken, kein Verschweigen, keine Geschichtsklitterung, sondern einen offenen Diskurs über die Verbrechen der Nationalsozialisten im Hier und Jetzt braucht die Gesellschaft auch dringend weiterhin. Nur so kann die Gegenwart wahrhaft gestaltet werden.
[R.E.]

Schließfächer mit AUSZEICHNUNG IN GOLD geehrt

Es ging schnell und Hand in Hand. Die Teilnahme zum Wettbewerb flog in unseren WPU B Kurs Kunst und wir beschlossen, die Schränke gemeinsam zu bemalen. Aus verschiedenen Entwürfen wurde einer ausgewählt und in Teamarbeit umgesetzt. Für den letzten Schliff halfen Schüler der 12. Klasse. Besondere Freude machte das Ausprobieren der leuchtenden Graffiti-Stifte und damit direkt auf das Möbelstück zu zeichnen – was sonst ja nicht gern gesehen ist! Über den Geldpreis von Astra freuen wir uns ebenfalls. Die Schließfächer stehen nun zur Nutzung für ein Jahr zur Verfügung und sind auf dem Weg in den Essenraum zu bewundern. Ein schönes Projekt. Und pssst: Es gibt noch ein paar kostenfreie Schließfächer fürs nächste Jahr. Wer Bedarf hat, bitte bei Frau Hromada melden.

Kunstpreis der Gutenberg- Schule

Zum dritten Mal wurde an unserer Schule ein Kunstpreis ausgeschrieben:

Feuer –

auch die rote Blume genannt, kann ein Symbol sein. Es steht für Liebe, Veränderung, Leben und Tod oder auch als Naturphänomen für Zerstörung sein. Wir suchten Eure Ideen als Bilder, Fotos, Installationen, Plastiken oder Videobeiträge. Jetzt werden im Rahmen des Benefizkonzertes am Freitag (22. 03. 2019) die Preisträger prämiert.

Spielend Russisch lernen – das geht!

 

Es ist schon eine Tradition an der Gutenberg-Schule: Jedes Jahr Anfang März findet der schulinterne Ausscheid des Bundescups “Spielend Russisch lernen” statt. Dass man sich auch auf vergnügliche, spielerische Art einer Fremdsprache nähern kann, bewiesen auch in diesem Schuljahr 24 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 – 12, die mit ihren Russisch lernenden Partnern am 6. und 13. März an dem Ausscheid teilnahmen. Alle kämpften engagiert und trugen so zum Erfolg der Veranstaltung bei. Ein herzlicher Dank geht auch an die freiwilligen Schiedsrichter

Neben Glück im Spiel waren auch ein gutes Gedächtnis sowie Teamgeist ausschlaggebend für den Erfolg. Dies bewiesen die vier Mannschaften, die sich im Finale einen spannenden Kampf lieferten.

Und das sind die Sieger:

  1. Platz: Ronja Ramani und Alina Wilming (10. Jahrgang)
  2. Platz: Maria Pavlova und Gina Schreyl (beide 12. Jahrgang)
  3. Platz: Fredrik Finger und Moritz Tschauder (ebenalls 10. Jahrgang)

Wir gratulieren den Siegern und wünschen dem erst- und zweitplatzierten Team eine erfolgreiche Teilnahme am Regionalausscheid im Herbst 2019.

Unsere Vernissage war ein klasse Abend!

Nachdem die letzten Bilderrahmen geputzt, beschriftet und ausgerichtet waren, befand sich unsere Aufregung auf dem Höhepunkt.
Gut, dass es zur Eröffnung wundervoll ruhige Klaviermusik gab und erst dann mit kurzen Worten die teilnehmenden Künstler_innen vorgestellt wurden: die Leistungskurse und die Foto AG der Gutenberg Schule.
Und dann war es soweit, mit einem Gläschen Sekt und selbst gemachtem Buffet konnte der Abend beginnen. Die gute Laune beeinflusste die Kauflust der Besucher_innen und so wurden erstmalig sechs (!) Kunstwerke noch am gleichen Abend verkauft. Das hat uns richtig stolz gemacht.

An dieser Stelle danken wir nochmals allen Unterstützern und vor allem den Mitarbeitern des Museum Kesselhaus Herzberge für die Ausstellungsmöglichkeit.
Leider kann man unsere Ausstellung nur noch am 12.03. und am 14.03.2019 nachmittags besuchen, was aber unserer Meinung nach absolut lohnenswert ist.

Die Leistungskurse Kunst v. Frau Schink u. Frau Merten sowie die Foto AG

Nawi-Tag der 10a

Am Mittwoch den 13. Februar fand wie jedes Jahr an unserer Schule der Nawi-Tag für die 10. Klassenstufe statt. Wir entschieden uns für einen Besuch im Tierpark und wurden von Frau Wilkowski und Frau Ketzner begleitet. Die Klasse wurde von einer Mitarbeiterin durch den Tierpark geführt. Sie erklärte uns das Leben der Tiere der sehr gut und veranschaulichte dies an Bildern und auch Modellen, sowie Hörnern und Geweihen echter Tiere. Die Vorträge waren dadurch sehr interessant und man lernte einiges über die Tiere, dabei lernte man vor allem das Leben der Eisbären, Bisons, Elefanten und der Kamele kennen. Zum Schluss schauten wir uns noch die Affen an. Es war ein lehrreicher, schöner und interessanter Tag, welcher lediglich durch das Wetter etwas getrübt wurde. Die Klasse war mit großem Interesse dabei und beteiligte sich an den Gesprächen über die Tiere sehr gut.

Einladung zum Benefizkonzert 20 Jahre Berlin – Molcad‘

1999 begann die Partnerschaft zwischen der Gutenberg-Schule und dem Schulinternat Molcad in Belarus. Das Gomel-Projekt besteht nun bereits zwei Jahrzehnte! Gemeinsam mit unseren belarussischen Partnern aus Molcad‘ feiern wir 20 Jahre

G emeinschaft
O ffenheit
M iteinander
E ngagement
L achen.

Zu diesem Anlass laden wir alle herzlich zum Benefizkonzert am Freitag, den 22. März 2019 ein.

Veranstaltungsort: Großer Saal der Christus-Gemeinde, Berlin-Hohenschönhausen e. V., Landsberger Allee 225, 13055 Berlin (Gebäude auf dem Weg zum C-Gebäude auf der linken Seite)
Warum Benefiz: Der Erlös dient der weiteren Finanzierung des „Gomel-Projektes“. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Programm: gesangliche, instrumentale, tänzerische, schauspielerische Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Gutenberg-Schule sowie Freunden des Projektes, Ausstellung der Bilder des Kunstwettbewerbs der Gutenberg-Schule und Auszeichnung der jungen Künstler/innen
Einlass: 17.00 Uhr
Beginn: 17.30 Uhr
Karten: bei Frau Bernhard in der Schule oder an der Abendkasse
Eintritt: 2 € für Schüler/innen, 4 € für Erwachsene
Anfahrt mit dem ÖPNV: Der Veranstaltungsort befindet sich ein paar Meter neben der Gutenberg-Schule und ist sehr gut erreichbar über die Tram-Linien M5, M6 und M16, die von der Ringbahn aus verkehren.

 

Ein Zeitzeugengespräch, das lange nachwirkt . . .

„Deshalb geht es darum, aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden zu lassen. Wir wollen nicht unser Entsetzen konservieren. Wir wollen Lehren ziehen, die auch künftigen Generationen Orientierung sind.“ Diese Worte des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog gehen auf eine Rede aus dem Jahr 1996 (27.01.) zurück. Roman Herzog hatte 14 Tage zuvor, mit der Zustimmung aller Parteien, jenen 27.01. zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit mehreren Jahren gedenken wir als Schule auch der Opfer des Nationalsozialismus. In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung organisiert der Fachbereich Geschichte jährlich ein Treffen mit Überlebenden. In diesem Jahr besuchten 12 Schüler der Gutenberg-Schule (Klasse 10a) Petra und Franz Michalski an ihrem Wohnort in Berlin/Friedenau. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Lebensgeschichte von Franz Michalski (geboren 1934). Seine Ehefrau berichtete von der Geschichte und der dramatischen Rettung seiner Familie während der NS-Zeit. Der Metropol-Verlag schreibt hierzu: „Seine katholisch getaufte Mutter wurde als Jüdin verfolgt. Die vierköpfige Familie in ‚Mischehe‘ tauchte im Oktober 1944 in Breslau unter und überlebte in Sachsen und im Sudetenland mit der Unterstützung mutiger Helfer. Im Jahr 2012 beschloss die israelische Gedenkstätte Yad Vashem, die Retter der Familie Michalski als „Gerechte unter den Völkern“ auszuzeichnen.“ (Quelle:http://metropol-verlag.de/produkt/franz-michalski-als-die-gestapo-an-der-haustuer-klingelte)
Es lag Petra und Franz Michalski besonders am Herzen, für einen Besuch in der Gedenkstätte „Stille Helden“ (Widerstand gegen die Judenverfolgung 1933-1945) zu werben. Dort wurde mittlerweile auch die ergreifende Geschichte von Franz Michalski und seinen „Stillen Helden“ dokumentiert. Drei Schülerinnen der 10a geben im Folgenden ihre Gedanken und Empfindungen zum Zeitzeugengespräch wieder.
Jenny Maisner (Jg. 10): „Die Familie Michalski hatte uns sehr warmherzig in ihrer eigenen Wohnung empfangen. Zusammen haben wir uns bei Tee und Kaffee und selbstgebackenem Kuchen anregend unterhalten. Frau Michalski hat die Lebensgeschichte ihres Mannes sehr anrührend und spannend erzählt. Ihre Erzählungen bewegten uns sehr. Wir haben wirklich einen sehr interessanten Nachmittag bei den Michalskis verbracht. Diese Begegnung wird uns noch lange Zeit in Erinnerung bleiben.“
Reena Galkow (Jg. 10): „Das Treffen mit den Zeitzeugen Petra und Franz Michalski war sehr ergreifend und interessant. Frau Michalski hat uns die Geschichte ihres Mannes sehr anschaulich geschildert. Die beiden waren sehr herzlich und aufgeschlossen, wodurch man sich sehr wohlfühlte und mit ihnen leicht ins Gespräch kam. Ich bin sehr froh, die Geschichte von Franz Michalski ausführlich gehört und dadurch mein Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus vertieft zu haben.“
Elisa Knappe (Jg. 10): „Das Ehepaar hat sich sehr über unsere mitgebrachten Geschenke gefreut, besonders über ein Klassenfoto der 10a. Während Frau Michalski die Lebensgeschichte ihres Mannes erzählte, machte dieser an den passenden Erzählpassagen Geräusche nach, an die er sich erinnerte oder stimmte seiner Frau während des Vortrags zu. Es war eine sehr mitreißende Geschichte. Während des Gespräches erfuhren wir, dass es auch gegenwärtige antisemitische Strömungen gibt. So sprachen die Michalskis sehr offen über die Ausgrenzungen, die ihr Enkel an einer Berliner Schule erfahren hat. Doch Frau Michalski lehrte uns auch, dass wir solch einer Ausgrenzung mit dem offenen Dialog begegnen sollten. Es macht uns dennoch wütend, dass das Wort ‚Jude‘ als Schimpfwort missbraucht wird und Menschen aufgrund ihrer Herkunft und Religion stigmatisiert werden.“ Als 12 Schüler der Gutenberg-Schule am 28.01.2019 die Wohnung von Petra und Franz Michalski verließen, taten sie dies mit dem Gefühl, noch vehementer als bisher gegen Rassismus und Intoleranz in unserer Gesellschaft einzutreten. Dazu ermutigt hat sie diese Begegnung, mit diesen großartigen Menschen.

Skikurs Dezember 2018

In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien machte sich der 16- köpfige “Grundkurs Ski” auf dem Weg nach Südtirol. Dort standen in einer traumhaften Winterlandschaft fünf intensive Skitage auf dem Programm. Das Ahrntal begrüßte uns so verschneit wie nie zuvor. Die Unterkunft war familiär geführt und bot gemütliche Zimmer und einen Aufenthaltsraum, in dem viele Stunden Tischtennis gespielt wurden und ein wirklich vorzügliches Essen serviert wurde.

Neun AnfängerInnen lernten bei Herrn Rudloff innerhalb kürzester Zeit, wie man auf den langen Brettern eine mehrere Kilometer lange blaue Abfahrtspiste bewältigen kann. Die fünf fortgeschrittenen SkifahrerInnen verbesserten bei Herrn Kühn in der gleichen Zeit ihre schon gute Skitechnik. Am Ende der fünf Tage hatten alle TeilnehmerInnen die praktischen Prüfungen am Berg bestanden, da stand einem feierlichen Abschluss in der „Dorfdisco“ nichts im Wege.
Insgesamt war diese Woche sehr gelungen und die SchülerInnen konnten tolle Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Weihnachtsturnier – Fußball

Am 21.12.2018 fand das traditionelle Weihnachtsturnier an der Gutenberg – Schule statt. Die Jahrgänge 9 bis 13 haben jeweils sehr motivierte Mannschaften aufgestellt. Die jungen Fußballer lieferten sich spannende, ehrgeizige und vor alle sehr faire Spiele. In finalem Endspiel haben sich die Fußballer des 13. Jahrgangs mit den Fußballern aus dem 10. Jahrgang ein sehr spannendes Spiel geliefert. Nach einem höchst interessanten und ausgeglichenen Spiel, musste der Sieger erst durch 7m – Schießen ermittelt werden. Am Ende konnte sich der 10. Jahrgang durchsetzen und wurde wohlverdient zum Sieger des diesjährigen Weihnachtsturniers.
Vielen Dank an alle Beteiligten für ein gelungenes und spannendes Weihnachtsturnier.
Mit freundlichen Grüßen
Fachbereich Sport

Traditionelles Weihnachtssingen 2018

Am 13. Dezember fand traditionell unser Weihnachtskonzert statt. Wir haben uns sehr über die vielen Eltern, Schüler, Geschwister, Lehrer und ehemaligen Lehrer gefreut, die unserer Einladung gefolgt sind. Unter der Leitung von Frau Basu, Frau Specht und Frau Lohdau gestalteten unsere Schüler ein buntes Programm, das großen Anklang bei allen Zuschauern fand. Das abschließende gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern hat uns besonders viel Freude bereitet.