Ergebnisse der Gutenberg-Tage 2018

Klasse 7g

Gedankliche Stolpersteine für unseren Schulhof – ein Graffiti-Projekt

Unser Ziel für die Projektwoche war den Schulhof mit Graffiti-Gedanken zu verschönern. Dazu haben wir an den ersten zwei Tagen Ideen gesammelt, Stencils (Schablonen) ausgeschnitten, überarbeitet und endgültig „gesprayt“: zum einen auf einer sehr großen dreiteiligen Wand und zum anderen auf dem Schulhof verteilt.
Den meisten hat es super viel Spaß gemacht die Schablonen anzufertigen und sie dann tatsächlich auch „sprayen“ zu können. Zwei junge Künstler, die sich sehr gut mit dem Sprayen auskannten, halfen uns, gaben Ratschläge und machten Mut.
Die kleinen „gesprayten“ Gedanken auf unserem Schulhof sollen zum Nachdenken anregen; sie sind lustig, zweideutig und manchmal auch nicht so ernst gemeint.
Zum Abschluss des Projektes haben wir eine Ausstellung von berühmten Streetartkünstlern im Urban Nation Museum for Urban Contemporary Art besucht. Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle die, die sich für Streetart interessieren.

Emil

 

Klasse 10c

In der Projektwoche haben wir drei Stillleben modern umgesetzt. Wir haben die Gegenstände auf den Stillleben gegen moderne Gegenstände ausgetauscht und diese dann fotografiert. Das Fotografieren und die Nachbearbeitung am Computer hat im großen und ganzen gut und ohne große Probleme geklappt. Bei unseren Produkten fanden wir das Foto mit der Kerze und dem Glas am besten, weil vor allem die Atmosphäre die durch die Lichtverhältnisse entstanden ist wie auf dem gemalten Original ist und weil es wie das Original aussieht.

 

Klasse 8e

Wir, die Klasse 8e, wählten für die Projektwoche das Thema: „Metalle – Schätze der Erde“.

In den 4 Tagen beschäftigten wir uns theoretisch und praktisch mit den Teilthemen Eigenschaften, Verwendung, Vorkommen/Gewinnung, Recycling. Dazu erarbeiteten wir uns Wissen aus Lehrbüchern, dem Internet und durch Experimente, teilweise in Gruppen- und Partnerarbeit oder selbständig. Die Ergebnisse unserer „Erkundungen“ dokumentierten wir auf Lernplakaten, die nun im Fachraum Chemie ausgehängt und im Unterricht verwendet werden. Im praktischen Teil arbeiteten wir täglich an Projekten, die wir zuvor ausgewählt/ vorbereitet hatten. Dabei ging es uns darum, aus „Metallabfallprodukten“ neue Sachen herzustellen. So entstanden in der Metallwerkstatt aus ehemaligen Gemüsebüchsen Teelichtlampen, Stiftehalter, Blumentöpfe . . . und aus leeren Aluminium-Kaffeekapseln Armreifen, Ohr- und Fingerringe, Ketten, Kopfbänder, aber auch eine aufgepeppte Lampe und Aufbewahrungsdosen. Aus Kronkorken und alten Getränke-Büchsen wurden Ankerbild und Deko-Roboter. Besonders gut hat uns gefallen, dass wir jeden Tag praktisch arbeiten konnten und dabei neue (nützliche) Dinge aus „Altstoffen“ hergestellt haben.
PS: Das nennt man „upcycling“!

 

Klasse 9a

Wir, die Klasse 9a der Gutenberg-Schule, hatten uns das Thema „Ehrenamt“ für die Gutenberg-Tage ausgedacht. In den ersten drei Tagen haben wir drei Stationen besucht. Am ersten Tag waren wir Gäste in einem Flüchtlingsheim, wo wir uns genau angeschaut haben, wo und wie die Flüchtlinge leben. Außerdem haben wir eines der Treppenhäuser mit schönen Mustern bemalt und einen Basar veranstaltet. Am zweiten Tag sind wir in einem Altersheim gewesen. Dort haben wir mit den Senioren Spiele gespielt, mit ihnen geredet, gesungen und für sie etwas vorgelesen. Außerdem bastelten wir mit den Bewohnern. Am letzten Tag unserer dreitägigen Tour waren wir in einem Naturschutzzentrum. Dort haben wir etwas über Flora und Fauna gelernt. Es ist hart gearbeitet und eine Mauer abgebaut worden, in der kleine Tierchen leben. Die Mauer wurde von uns abgetragen, weil sie schon sehr alt war und sie erneuert werden soll. Zuerst haben wir schwere Steine transportiert und dann die Erde umgeschaufelt und abtransportiert. Nach den drei Tagen lässt sich sagen, dass es sehr interessant war und wir nur empfehlen können, dass es einen Ehrenamtstag an unserer Schule geben sollte, weil ehrenamtliche Arbeit die Sozialkompetenz erhöht und auch sehr viel Spaß macht. An einem Konzept für einen solchen Ehrenamtstag arbeiten wir – und freuen uns auf eure Unterstützung!

Adrian

Meinungen der Projektteilnehmer:
Marvin: „Es macht Spaß, anderen ehrenamtlich zu helfen, weil man ihnen damit eine Freude bereitet!“
Colin: „Ich finde, dass das Ehrenamt einem hilft, selbstbewusster zu werden!“
Nicolas: „Ich finde es macht Spaß, ehrenamtlich zu helfen da man Menschen glücklich macht!“
Meryem: „Dass man anderen eine Freude machen kann!“
Ben: „Ich finde es gut, Menschen zu helfen!“
Jonathan : „Dass man einander helfen kann, das macht Spaß!“
Dennis: „Spaß!“
Zoel: „Eine andere Sichtweise auf die Welt!“
Adrian: „Es war sehr interessant, dies zu sehen!“

Klasse 11f

„Poetry Slam“
Meiner Meinung nach war die Projektwoche eine super Gelegenheit einen besseren Einblick in die Deutsche Sprache zu bekommen. Aufgrund des Poetry Slam, den wir sehr gut in dieser Woche kennengelernt haben,  hatten wir die Möglichkeit, unseren Sprachgebrauch auf lustige und spaßige Weise zu verbessern. Da wir auch unsere eigenen Texte verfassten, mussten wir uns einfach auf das Thema einlassen. Es hat eine Weile gedauert, da nicht alle aus der Klasse direkt Ideen hatten, über die sie schreiben könnten. Doch am Ende der Woche hatte jeder einen Poetry-Slam-Text, der letztendlich auch vorgestellt wurde.

Ich fand es sehr gut, dass Frau Behm sich engagiert hat, extra 2 sehr bedeutsame Künstler des Poetry Slams (Wolf Hogekamp, Bastian Mayerhofer) in diese Woche mit einzubeziehen. Diese beiden haben uns auch nochmal geholfen, uns auf das Thema besser einzulassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Themengebiet mich positiv überrascht hat, es hat mir besser gefallen, als ich dachte und ich konnte diese Möglichkeit ergreifen, meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Ausserdem war es mal ein anderer schöner Einblick in die Deutsche Sprache.

Mina

 

Projekt Spanischfahrt

Schluss mit „Trockenschwimmen“!
Nach knapp drei Jahren Spanischunterricht im Klassenraum konnten 31 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b ihre Sprachkenntnisse während der Projektreise auf spanischen Boden in Andalusien erproben. Die Fahrt nach Benalmádena (bei Málaga) vom 14.-20. Mai 2018 fand in dieser Form zum ersten Mal statt:
Die Schülerinnen und Schüler lernten täglich drei Stunden Spanisch mit spanischen Lehrerinnen der Sprachschule „Colegio Maravillas“. Nachmittags erkundeten sie auf Exkursionen die umliegenden Städte und Dörfer wie Málaga, Mijas und Antequera. Während eines ganztägigen Ausflugs lernten die Reisenden außerdem die kulturträchtige Stadt Granada und ihre berühmte Alhambra kennen. Auch Ausflüge an den Mittelmeerstrand in Benalmádena durften natürlich nicht fehlen!
Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler zu zweit oder zu dritt in Familien bei Gast(groß)eltern zwischen 26 bis 67 Jahren. Vor allem dort stellten sie ihre Spanischkenntnisse beim „Aushandeln“ von Essensvorlieben, Verabredungen und bei Gesprächen über die Tageserlebnisse unter Beweis. Auch wem das Sprechen noch schwer fiel konnte im Laufe der Woche zumindest das Hörverstehen deutlich verbessern. Der Mehrwert der Fahrt lag für die Schülerinnen und Schüler neben der Vertiefung ihrer Spanischkenntnisse vor allem darin, dass sie vielfältige Eindrücke von der Kultur und den Menschen mitnehmen konnten und damit eine gute Portion Neugier und Lust für den weiteren Lernweg!